Videos

Lernen – findet auf verschiedenen Ebenen statt. Deswegen gibt es einige meiner Weisheiten und Tipps auch auf Video. Hier ist schon mal ein Anfang.

Journalistische Darstellungsformen: Das Format für den Ereignisbericht
Nach dieser Mini-Vorlesung schreibt sich euer Bericht fast von selbst…

 

Fernsehen: Die Greenbox
Kleiner Fernsehtrick: Ich stehe in Bonn. Und doch am Grand Canyon…

 

Ein Standard-Format für Berichte.
Erdacht und gemacht für den Radio- und Fernsehbericht. Passt aber auch für Print. Das Format und seine Bausteine – in 1`50.

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Videos drehen
Die gute Nachricht: Die heutigen Handys liefern sendefähige Bilder. Die schlechte Nachricht: Für gute Videos ist nicht die Technik (Handy, Kamera) verantwortlich, sondern der Mensch dahinter. Aber die Grundregeln für den Video-Dreh (und -Schnitt…) sind ziemlich einfach, diese kleinen Videos hier machen euch innerhalbt von fünf Minuten vom Amateur zum Profi. Hollywood wartet schon auf euch….

„Videos drehen: Die zehn wichtigsten Regeln und Weisheiten“
findest du übrigens auf unter „Journalismus machen“/“Videos drehen“.

Video 1: So drehen Amateure: Eine Handlung, gedreht in einer Einstellung von A bis Z. In diesem Fall „Mann geht zum Auto, steigt ein und fährt los“. Was die die Kamera aufnimmt, nennt man „Rohmaterial“. Und deswegen heißt auch das erste Video so. Von A bis Z, ungeschnitten. SO sieht es aus:

 

 

Video 2: Hackschnitt: Weil dieses Rohmaterial, diese Handlung viel zu lang und zu langweilig ist, wollen wir sie kürzen. Das machen wir in diesem Fall mit dem „Hackschnitt“ (meine eigene Wortschöpfung): Wir schneiden an beliebigen Stellen Teile raus. Dadurch gibt es so genannte Bildsprünge. Das ist hässlich, unprofessionell und deswegen nicht sendbar. SO sieht das dann aus:

 

Video 3: Hackschnitt mit Blende: Damit der Hackschnnitt weniger hässlich aussiht, greifen Amateure dann zur Blende: Die Bildsprünge werden weich ineinader geblendet. In der Hoffnung, dass es dann weniger hässlich aussieht. Funktioniert aber nicht. Ist immer noch hässlich (und nicht sendbar):

 

 

Video 4: Schneiden mit Zwischenschnitten: Weil wir jetzt ja beim Drehen schon wissen, dass wir später die Bilder vernünftig schneiden müssen, drehen wir nach der Handlung noch sogenannte Zwischenschnitte: Bilder, die mit der Handlung etwas zu tun haben, in der Handlung aber nicht zu sehen sind. Und diese Zwischenschnitte legen wir dann im Schnitt auf die Hackschnitte. SO sieht es dann aus:

 

 

Video 5: Schneiden mit neutralen Bildern: Zwischenschnitte sind sendbar – aber schön sind sie nicht. Hier deswegen: „Neutrale Bilder“. Wir achten beim Dreh darauf, dass am Anfang oder am Ende einer Szene die Aktion (in diesem Fall der Mann) noch nicht oder nicht mehr im Bild ist, wir lassen ihn also in das Bild hinein- oder aus dem Bild herauslaufen. Diese Abfolge von Bildern können wir dann schneiden. Sieht schon fast aus wie im Spielfilm….

 

 

Video 6: Drehen aus unterschiedlichen Perspektiven: Und jetzt machen wir schon fast großes Kino. Der (unterschiedliche) Blick der Kamera auf die Aktion. In der Regel wird bei unterschiedlichen Perspektiven auch mit unterschiedlichen Einstellungsgrößen gearbeitet: total, halbtotal, groß. Unterschiedliche Perspektiven und Einstellungsgrößen machen einen Film interessant. Schnell noch ein bisschen Musik drunter – und ab ins Kino….

Ist doch ganz einfach – oder? Jetzt musst du nur noch das hier lesen:
„Videos drehen: Die zehn wichtigsten Regeln und Weisheiten“
Findest du auf dieser Webseite unter „Journalismus machen“/“Videos drehen“.